Lebensraum Leugene

Planung und Bau der Autobahn A5

Variantenstudien und Nutzungsanalysen über die Erschliessung der Jurasüdfusslinie erfolgten regelmässig seit dem Jahre 1964. Der N5 wurden zwei Aufgaben zugedacht: Anschluss der Jurasüdfussgegend an das Nationalstrassennetz sowie die Verbindung der Jura-Südfuss Städte untereinander. Für die Strecke Biel-Solothurn sah das ursprüngliche Projekt eine Nationalstrasse zweiter Klasse vor. 1970 wurde eine erste öffentliche Planauflage durchgeführt. Das generelle Projekt über den Bau der A5 wird schliesslich im Jahre 1997 genehmigt. Baubeginn war im Jahre 1999. Die Eröffnung des Abschnitts Biel-Ost bis zum Anschluss Pieterlen erfolgte am 31. Mai 2001.
Es waren nicht zuletzt ökologische Überlegungen, die zum Wiederstand gegen den Endausbau des schweizerischen Nationalstrassennetzes und damit zur politischen Grundsatzfrage „A5-Ja oder Nein" führten. Mit der Ablehnung der sogenannten „Kleeblatt-Initiativen" wurde aber 1990 entschieden, dass definitiv gebaut werden konnte. In einer Umweltverträglichkeitsprüfung, kurz UVP genannt, wurden von staatlichen Fachstellen und unabhängigen Experten die möglichen Auswirkungen des Bauvorhabens Autobahn auf die Umwelt wie, Lärm, Lufthygiene, Geologie, Hydrologie, Oberflächenwasser, Natur- und Landschaftsschutz etc. sorgfältig unter die Lupe genommen. Erklärtes Ziel war, eine zukunftsweisende, funktionstüchtige und finanziell tragbare Strasse zu bauen, welche die berechtigten Ansprüche an den Schutz von Anwohnern, Natur und Landschaft erfüllen würde.
Das Trassee der A5 wird an den nördlichen Rand des Büttenbergs gelegt. Das Bild zeigt die Bauarbeiten im Jahre 1999.
Das Trassee der A5 wird an den nördlichen Rand des Büttenbergs gelegt. Das Bild zeigt die Bauarbeiten im Jahre 1999.
Bild: Tiefbauamt des Kantons Bern