Lebensraum Leugene
Feuchtwiese

Feuchtwiese

Früher im Mittelland häufige zum Teil blumenreiche Futterwiese. Je nach Wasserhaushalt des Bodens (trocken bis nass) unterschiedliche Ausprägung und Artenzusammensetzung. Lebensraum für zahlreiche Insekten, Spinnen und Vögel. Dank spätem Schnitt Aufkommen von Bodenbrütern möglich.

Schwalbenschwanz

Schwalbenschwanz

Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ist einer der größten und auffälligsten einheimischen Schmetterlinge. Die Flügelspannweite kann bis zu 9 cm betragen. Seine Flügel sind hellgelb und weisen eine Vielzahl von Flecken und Adern auf. Die Hinterflügel weisen jeweils 6 blaue sowie einen roten Punkt auf. Die Hinterflügel enden in einem spitzen Fortsatz. Die grüne, schwarzgestreifte Raupe lebt auf der wilden Möhre. Bei Gefahr verteidigt sie sich durch einen intensiven Abwehrgeruch aus Duftdrüsen.

Natur-Lexikon, Änderung Zimmermann, Bild: FotoNatur
Sibirische Schwertlilie

Sibirische Schwertlilie

Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) ist in der Schweiz gefährdet und geschützt. Sie wächst in Sumpfwiesen und kommt im Kanton Bern nur noch im Seeland und an der Sense vor. Sie blüht blau bis violett von Mai bis Juni.

Zimmermann, Bild: B. Aeschbacher
Gelbe Schwertlilie

Gelbe Schwertlilie

Die Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus) ist auch geschützt, obwohl sie häufiger als die Sibirische Schwertlilie anzutreffen ist. Sie wächst An Ufern von Gewässern, in Röhricht und Gräben. Sie blüht gelb von Ende Mai bis Juni.

Zimmermann, Bild: B. Aeschbacher
Kuckuckslichtnelke

Kuckuckslichtnelke

Die Kuckucksnelke (Lychnis flos-cuculi) bestimmt im Frühjahr oft die Ausprägung feuchter Wiesen. Die rosarote Blüte sieht zerfranst aus und blüht von Mai bis August. Die Kuckucknelke gilt als Feuchtzeiger.

Zimmermann, Bild: U. Hofer
Mädesüss (Spierstaude)

Mädesüss (Spierstaude)

Die Spierstaude (Filipendula ulmaria), auch Mädesüss genannt, ist eine typische, bis 2m hohe Uferpflanze. Ihre Blätter sind charakteristisch gezähnt, die weisse Blüte duftet (Juni bis August) süsslich. Der Name Mädesüss stammt von der früheren Verwendung zum Süssen von alkoholischen Getränken her (Met = Honigwein).

Zimmermann, Bild: Wikipedia
Sumpfschrecke
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Sumpfschrecke

Die Sumpfschrecke (Mecostethus grossus) ist olivgrün bis braun gefärbt und wird bis zu vier Zentimeter groß. Die Unterseite ihrer Hinterschenkel ist rot. Sie lebt nur in Feuchtgebieten wie nasse Wiesen, Gewässerufer und Moore. Sie ist durch die starke Dezimierung dieser Lebensräume gefährdet. Die Sumpfschrecke wird als guter Flieger an der Leugene erwartet.

Zimmermann, Bild: FotoNatur
Blutweiderich

Blutweiderich

Der Blutweiderich (lythrum salicaria) prägt mit seiner späten Blütezeit das Herbstbild feuchter Wiesen, Gräben und Ufersäumen. Die kerzenförmigen, purpurnen Blütenständer sind von Juli bis September zu sehen.

Zimmermann, Bild: U. Hofer